"Vancouver kann kommen"
von Katy Hölzl
Das Wochenende von Maribor hat alle Trends bestätigt. Mit meinem vierten Platz im Riesenslalom bin ich sehr zufrieden. Schaue ich zurück, so habe ich in meiner Spezialdisziplin zwei Weltcupsiege, einen vierten, einen fünften und einen siebten Platz erreicht - das heißt bei allen fünf Riesenslalomstarts konnte ich mich in den Top Ten platzieren. Diese Zwischenbilanz gibt mir große Sicherheit und auch Zuversicht hinsichtlich Vancouver. Ich denke, dass sich diese Entwicklung fortsetzen lässt und so freue ich mich auf den nächsten Riesenslalom in Cortina d`Ampezzo. Ein weiterer Trend betrifft den Slalom - trotz widriger Bedingungen konnte ich mich am Wochenende in die Top Fünfzehn einreihen, dieses Potential hatte sich im Training immer angedeutet, oft habe ich es in dieser Saison im Wettkampf bisher nicht umsetzen können, aber die Wende könnte geschafft sein.
Mega-Trend: Leistung
Der letzte Trend, den es zu beschreiben gilt, ist unser Erfolg in und mit der gesamten Damen-Nationalmannschaft - von der Bedeutung her ist es sozusagen ein Mega-Trend. Der Erfolg verteilt sich auf mehrere Fahrerinnen und wenn viele im Team Erfolg haben, steigt die Laune. Auch die jungen Fahrerinnen, insbesondere im Slalom, fahren couragiert mit und machen durch ihre Ergebnisse nachhaltig auf sich aufmerksam.
Unterschiedliches Restprogramm
Die deutschen Ski-Alpin-Damen haben sich in diesem Winter gut präsentiert. Jetzt gilt es vor allem, in den technischen Disziplinen diese Form zu konservieren, während die Speed-Spezialisten in Cortina und St. Moritz unter ernsten Bedingungen noch etwas üben dürfen.
Die Techniker werde nach dem Riesenslalom in Cortina noch einige Europacup-Rennen bestreiten, um im Rhythmus zu bleiben.
Wir alle schauen schon nach Vancouver und dies durchaus mit Selbstbewusstsein.
Viele Grüße
Eure Katy
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